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In Sárospatak findet ein Fachseminar zu einer der größten Herausforderungen im Weinbau statt

Zum Phytoplasma-Workshop der Universität Tokaj-Hegyalja kommen Fachleute aus dem In- und Ausland.

Nóra Kalácska unithe.hu, magyarmezogazdasag.hu 2026. 05. 15. 14:45 3 Minuten

Im Mittelpunkt des zweitägigen Fachseminar, das vom 18. bis 19. Mai 2026 von der Tokaj-Hegyalja Universität Sárospatak.

Ziel der Veranstaltung ist es, Akteuren aus dem Weinbau- und Weinsektor sowie Forschern und Fachleuten aus der Praxis aktuelle Informationen über die Ausbreitung, Erkennung und mögliche Bekämpfungsmethoden von Phytoplasmen-Erkrankungen zu vermitteln. Die Organisatoren betonen, dass das Thema für die ungarischen Weinbaugebiete nicht nur eine wissenschaftliche, sondern auch eine wirtschaftliche und zukunftsstrategische Frage darstellt.

Ganze Plantagen könnten gefährdet sein

Laut dem Artikel unter magyarmezogazdasag.hu sind Phytoplasmen Bakterien ohne starre Zellwand, deren Form sich ständig verändert, was ihnen eine leichtere Fortbewegung im Pflanzenorganismus ermöglicht. Der Erreger lebt im Leitgewebe und in den Leitbündeln. Er kann durch Veredelung und Okulierung übertragen werden, entgegen der landläufigen Meinung jedoch nicht durch Schnitt.

Er verbreitet sich hauptsächlich über Vermehrungsmaterial und Insekten.

Das Problem hat in den letzten Jahren in vielen Weinbaugebieten Europas, darunter auch in Ungarn und im Tokaj-Hegyalja, zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Nach Ansicht von Fachleuten spielen die frühzeitige Erkennung, die Überwachung und koordinierte Bekämpfungsmaßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung der Ausbreitung der Infektion.

Auf dem Programm der zweitägigen Veranstaltung stehen Vorträge und ein Programm vor Ort

Am ersten Tag des Seminars, dem 18. Mai, erwarten die Teilnehmer Fachvorträge im Festsaal der Universität Tokaj-Hegyalja. Im Rahmen des Workshops stellen nationale und internationale Experten ihre neuesten Forschungsergebnisse, praktischen Erfahrungen und mögliche Ansätze zur Abwehr vor.

Am zweiten Tag trägt ein an einem externen Standort organisiertes Praxisprogramm dazu bei, Erfahrungen vor Ort zu sammeln, wobei die Teilnehmer sich direkt mit der Erkennung von Infektionen und den anwendbaren Pflanzenschutzmaßnahmen vertraut machen können.

Auch die Stärkung des fachlichen Dialogs ist ein Ziel

Die Organisatoren betonen, dass die Veranstaltung nicht nur eine Konferenz, sondern auch ein Forum für die Akteure des Weinbausektors sein soll. Der Workshop bietet Forschern, Pflanzenschutzfachleuten, Winzern und Erzeugern die Gelegenheit, gemeinsam über die Herausforderungen nachzudenken, die die Zukunft des heimischen Weinbaus entscheidend beeinflussen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Tokaj-Hegyalja-Universität.

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