Die Einstellung macht den Wert aus
Das Gebäude des Bades in Szerencs wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und zeugte schon damals von einem anspruchsvollen architektonischen Ansatz. Eine wichtige Botschaft dieses architektonischen Konzepts ist auch heute noch aktuell:
Nicht die Kostbarkeit des Materials, sondern die Herangehensweise macht ein Gebäude wertvoll.
Das aktuelle Entwicklungskonzept führt diesen Ansatz weiter. Das Ziel ist nicht ein überdimensioniertes Bauprojekt, sondern die Schaffung eines charaktervollen, hochwertigen Raums.
Die Entwürfe sind fertig
Als Ergebnis der Beratungen des vergangenen Jahres sind die ersten Entwürfe und Visualisierungen entstanden, die bereits ein konkretes Bild von der Zukunft vermitteln.
Die wichtigsten Elemente:
- die Öffnung und Erweiterung des derzeitigen Zugangs zum Garten des Bades,
- Erlebnispool für Erwachsene mit einem Durchmesser von 12 Metern,
- Kinderbecken mit einem Durchmesser von 7 Metern,
- ein Planschbecken mit einem Durchmesser von 4 Metern,
- Panoramasauna für 30 Personen mit 180-Grad-Ausblick und Tauchbecken,
- ein abgeschirmter und sich vergrößernder Liegewiese,
- Buffet- und Speisepavillon,
- sowie die Schaffung von Grünflächen (Bäume, Pflanzen, Blumen).
Den Entwürfen zufolge würde eine kompakte, gut durchdachte Raumaufteilung entstehen, bei der Gebäude und Garten eine Einheit bilden.
„Boutique-Bad” – Ein neuer Ansatz Szerencsen
Einer der größten Vorzüge dieses Konzepts ist, dass die Entwicklung nicht in Richtung Massentourismus geht.
„Das wird kein riesiger Strand, sondern ein Boutique-Bad”
– sagte Ferenc Salamin.
Das bedeutet:
• kleinerer Maßstab,
• höhere Qualität,
• einzigartiger Charakter,
• Das Gebäude wird durch ein beeindruckendes architektonisches Erlebnis geprägt sein.
Das Ziel ist es, dass das Bad in Szerencs ebenso einzigartig wird wie das Wahrzeichen der Stadt, die Burg.
Erlebnis, Aussicht, Nutzbarkeit
Dem Plan zufolge würde man von der Sauna aus einen direkten Blick haben
• zur Burg von Szerencs,
• zum Park
• und auf den umliegenden städtischen Raum.
Ein entscheidender Faktor für die Entwicklung ist, dass das Gebäude tatsächlich genutzt wird, denn – wie bereits erwähnt:
“Ein Gebäude verfällt erst dann wirklich, wenn es nicht genutzt wird.”
Entspannung, Gemeinschaftserlebnis und lokale Identität
Die nun vorgestellten Entwürfe können sich noch weiterentwickeln, doch die Richtung ist bereits klar erkennbar: ein einzigartiges, kleines, aber charaktervolles Bad, das das touristische Angebot der Stadt und von Tokaj-Hegyalja stärken kann
Das Projekt stellt nicht nur aus architektonischer Sicht einen Fortschritt dar, sondern könnte auch Auswirkungen auf das tägliche Leben in der Stadt haben. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der gleichermaßen der Erholung, dem gemeinschaftlichen Erleben und der Stärkung der lokalen Identität dient.
Die Abgeordnete Zsófia Koncz äußerte sich wie folgt:
„Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in Richtung eines lebenswerten, attraktiven Städtchens für alle Altersgruppen. Diese Investition wird allen Altersgruppen, von den Kleinsten bis hin zu den Familien, Freizeitmöglichkeiten bieten.”